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Riders halten die Liga

October 1, 2019

Was für eine Dramatik am letzten Spieltag der Saison für die Footballer der Schiefbahn Riders beim Auswärtsspiel gegen den Mitabstiegskonkurrenten Witterschlick Fighting Miners. In einem hochdramatischen Spiel unterlagen am Ende die favorisierten Miners den Riders mit 6:7 (0:7/3:0/3:0/0:0) vor ca. 200 Zuschauern.

 

Ganze 25 Spieler aus der Stadt Willich traten die Reise in den Bonner Vorort an, wobei auch einige angeschlagene Spieler als letztes Aufgebot auf’s Feld mussten. Keine guten Aussichten also vor dem Spiel für die Footballer vom Niederrhein, die zudem noch die 0:18 Hinspielniederlage im Kopf hatten. Den Miners hätte schon ein Unentschieden genügt, um die Liga zu halten. Zudem waren die Miners noch ausgeruht, hatten sie doch zuvor das Spiel in Mönchengladbach aufgrund berufs- und krankheitsbedingter Ausfälle abgesagt.

 

Zur Überraschung aller waren es die Riders, die im ersten Quarter das Spiel in die Hand nahmen. Mit einem beherzten Lauf in die Miners-Endzone schaffte Quarterback Robert Thöne die 6:0 Führung. Sascha Clemeur sorgte mit einem Kick durch die Torstangen für den Zusatzpunkt zum 7:0. Im zweiten Quarter mühten sich die Witterschlicker redlich, aber die Schiefbahner Defense leistete Schwerstarbeit und ließ nur ein Fieldgoal zum 7:3 zu, womit es auch in die Halbzeit ging.

Auch im dritten Viertel ging es hin und her. Bei den Riders halfen zwischen-zeitlich auch Offense-Spieler in der Defense aus, um die Miners von der eigenen Endzone fern zu halten. Dennoch gelang den Rheinländern ein weiteres Fieldgoal und der Vorsprung der Schiefbahner Mannschaft schmolz auf einen Punkt zum 7:6 zusammen.

 

Das vierte Quarter war ebenso hart umkämpft, doch die Riders Defense hielt wie ein Bollwerk. Beide Offense-Formationen hatten Schwierigkeiten ihre Angriffe so konzentriert zu gestalten, dass Punkte dabei heraus sprangen. Ca. zwei Minuten vor Schluss schien es, dass die Fighting Miners doch noch mal punkten können. Sie standen ca. 20 yards vor der Riders Endzone, wurden dann aber von Schiefbahner Defense aufgehalten. Beim Schlusspfiff kannte der Jubel beim erschöpften Gewinner keine Grenzen, hatte man doch auf der Zielgeraden nach einer schwierigen Saison das Spiel, die Rettung und die Ligazugehörigkeit nach Hause gebracht.

 

Riders Head Coach Paolo Bizzari war nach dem Spiel mächtig stolz auf seine dezimierte Mannschaft, die während der gesamten Saison immer wieder Ausfälle zu verkraften hatte und sagte: „Meine Jungs haben heute einen unglaublichen Charakter gezeigt. Im Grunde hatte keiner mehr mit uns gerechnet, weil die Ausgangslage mehr als schlecht war. Aber die Riders haben auch heute wieder bewiesen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Einer war für den anderen da und was die Defense heute geleistet hat, war schon außergewöhnlich. Ich kann nur den Hut vor den Jungs ziehen.“

Nach dem Spiel gab es aber dennoch einen Wermutstropfen. Paolo Bizzarri verkündet seinen Rücktritt vom Traineramt, wobei dieser für den Vorstand der Riders nicht überraschend kam. Auf Nachfrage sagte Riders Präsident Karl-Heinz Thöne: „Wir wussten schon seit einiger Zeit, dass Paolo nach der Saison nicht bei uns weiter machen wird. Dennoch hat er uns in schwieriger Situation die Stange gehalten. Von daher sind wir nicht nur stolz auf unser Team, sondern auch auf unseren Head Coach, dem wir natürlich für seine weitere Trainerkarriere herzlichst alles Gute wünschen.“

 

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